Bis Dezember 1984 lernte ich im damals für seinen hohen Anspruch an Qualität bekannten "Restaurant Burg Frankenstein". Nach meiner Prüfung zum Kochgesellen, die ich mit "sehr gut" ablegte, leitete ich noch zwei Monate die Küche meines Lehrbetriebes. Meine eigentliche Karriere fing dann im "Schloßhotel Monrepos" in Ludwigsburg als Commis Entremetier an. Als Chef Entremetier verließ ich dieses Haus nach einem Jahr. Nach einer kurzen Gasteinlage als Alleinkoch in der "Weinstube Bäcka-Metzger" in Bad Canstadt, bewarb ich mich im Öxle’s "Restaurant Löwen" (1 Michelin Stern) in Stuttgart und besetzte den Posten als Chef Entremetier für 1 ½ Jahre.
Im "Fürstenhof" in Reutlingen sollte dann meine erste Küchenchefstelle kommen. Bei der Neueröffnung des italienischem Spezialitäten "Restaurant Bugatti" war ich dabei. Ich leitete dann mit dem Restaurantchef G. Moretti eine ziemlich große Brigade, und wir brachten es zu 14 Punkten im Guide Millau. Nach meiner Zeit auf dem Luxus-Liner Sea Goddes II./ Cunard norw. durch Mittelmeer und Indischen Ozean zog es mich ins Rhein-Main-Gebiet. Das Restaurant "De France" in Bad Soden/ Taunus (1 Michelin Stern), der "Römerbrunnen" im Kurpark in Bad Homburg, das "Lagerhaus" in Darmstadt, "Fuchs Restaurant" in Nieder-Ramstadt, das Gasthaus "Zur Sonne" in Ernsthofen sind einige Stationen in der Zeit als ich auch in Italien in die verschiedensten Küchen schaute (Mailand, Pescara, Rom).
Im Winter 1995/96 ergab sich für mich die Möglichkeit, einen sehr guten Koch- und Privatfreund, Harald Bresselschmidt, in Südafrika zu besuchen. Aus dem Urlaub ergab sich dann ein Arbeitsverhältnis. Es war eine sehr nützliche Erfahrung für mich, in den Weinbergen von Paarl und Umgebung zu arbeiten. Ich denke oft und gern an diese Zeit zurück.

Seit April 1996 bin ich nun hier in Pfungstadt.
Es war sehr schwer, den Ruf des Restaurants (damals noch Gasthaus) und der Küche des "Adler" wieder ins rechte Licht zu rücken. Doch die Mühe hat sich gelohnt, wie sich anhand der zunehmend wachsenden Anzahl unserer Stammgäste zeigt. Dies liegt nicht nur zuletzt daran, dass wir stets ausschließlich frische Zutaten verwenden. Außer Tomatenmark machen wir fast alles selbst – sozusagen eine kleine Manufaktur des Genusses. Unsere Speisekarte wird viermal im Jahr überarbeitet und saisonalbedingt neu gestaltet. Täglich wird diese ergänzt durch Küchen-Empfehlungen und wechselnde Dessert-Variationen, die wir an speziellen Tafeln im Restaurant ankündigen. Wir servieren ein gutes Bier und dank eines engagierten Weinlieferanten (Weinhaus Hamm/ Weiterstadt) finden Sie auch immer edle Tropfen zu Ihren Speisen..

Werden wir auch Sie bei einem Besuch bei uns begeistern? Gerne stelle ich mich dieser Herausforderung

Ihr Sven Gröhling